Telekommunikation und Medien

Rating

CRIF Ratings erteilt folgende Ratingarten:

  • Unternehmensratings (Emittenten Ratings)
  • Ratings von Finanzinstrumenten (Emissionsratings)

Ein typischer Ratingprozess bezieht das Top-Management (und, falls relevant, die Eigentümer) des bewerteten Unternehmens ein. Das Rating liefert eine unabhängige Einschätzung zur Fähigkeit und Bereitschaft eines Emittenten, seinen finanziellen Verpflichtungen vollständig und rechtzeitig nachzukommen. Die Analyse zielt auf die Bewertung der Fähigkeit zur Erwirtschaftung ausreichend hoher Cashflows, um die Schulden zurückzuzahlen und konzentriert sich auf zwei Hauptbereiche:

  1. Geschäftsrisiko: Analyse der Branche, in der das Unternehmen tätig ist, dessen Wettbewerbsposition und -strategien sowie der Länderrisiken in Bezug auf wirtschaftliche und strukturelle Faktoren und Trends.
  2. Finanzielles Risiko: Vergangenheits- und Zukunftsanalyse der wichtigsten wirtschaftlichen und finanziellen Eckwerte und Kennzahlen, der Cashflows sowie der Struktur der Finanzierungsquellen.

CRIF Ratings bietet unter Nutzung des analytischen und methodischen Know-hows und der Informationsbestände der CRIF-Gruppe viele zusätzliche Dienstleistungen, wie etwa:

  • Private Credit Estimate (PCE): Eine Bonitätsprüfung, die Anhaltspunkte zur Kreditwürdigkeit eines Unternehmens bzw. eines seiner Schuldinstrumente im Zusammenhang mit Akquisitionen, Verkäufen, Umstrukturierungen oder außerordentlichen Verbindlichkeiten oder Kapitaltransaktionen gibt. Sie wird auf Anfrage seitens eines Unternehmens oder eines Dritten auf privater Basis vorgenommen. Die Bewertung kann dem Management oder den Investoren bei der Ermittlung der Auswirkungen außerordentlicher Transaktionen auf die Kreditwürdigkeit des bewerteten Unternehmens bzw. Schuldinstrumentes behilflich sein. Die Bonitätsprüfung PCE kann mit oder ohne direkte Beteiligung des bewerteten Subjekts durchgeführt werden und basiert auf den von der ersuchenden Partei bereitgestellten Informationen und den Informationen seitens zuverlässiger Dritter oder aus öffentlichen Quellen.
  • Risikobewertung von Unternehmen: Eine vertrauliche Bewertung der Zahlungsfähigkeit von Nicht-Finanzunternehmen, die Dritten zur Verfügung gestellt wird.
  • Risikobewertung von Einrichtungen der öffentlichen Hand: Eine allgemeine und unabhängige Bewertung der Risiken lokaler und regionaler Behörden und Einrichtungen der öffentlichen Hand. Die Bewertung basiert auf öffentlichen Jahresabschlussdaten („Rechenschaftsbericht“) und statistischen Daten, die durch öffentliche Quellen (z.B. Innenministerium und Institut für Statistik) veröffentlicht werden.
  • Branchenanalyse: eine Analyse von Branchen auf der Basis quantitativer und/oder qualitativer Kriterien unter Einbeziehung der wichtigsten makroökonomischen Daten und Jahresabschlussdaten sowie der Kreditrisikoindikatoren.