Hamburg, 14. März 2019

PSD2 ist noch nicht in den Köpfen der Verbraucher – erhöhtes Interesse nach PSD2-Diensten vor allem bei jungen Männern!

Der 14.März 2019 ist ein wichtiges Datum im Rahmen der Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 (Payment Service Directive). Bis zu diesem Stichtag müssen Banken und Zahlungsdienste anderen Unternehmen die entsprechenden Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste in einer entsprechenden Testumgebung mitsamt Dokumentation zur Verfügung stellen. Bereits seit Januar 2018 erlaubt PSD2 Drittanbietern den Zugriff auf Kontodaten, sofern der Bankkunde dem zustimmt. PSD2 beendet damit das Monopol der Banken auf Kontoinformationen, denn der Bankkunde kann entscheiden, ob und wem er Einblick auf das Konto geben möchte, um so von diesen Services zu profitieren.

Das Ziel der PSD2-Richtline ist damit klar: Für Verbraucher soll Banking bequemer, sicherer und vielfältiger werden. Banken wie auch neue digitale Anbieter können neue Services bereitstellen, die sie ihren Kunden auf Basis von Kontodaten zusätzlich anbieten können. Dank der Weitergabe der Kontoinformationen an Finanzdienstleister erhalten Verbraucher genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Produkte sowie verbesserte Dienstleistungen. Auf der anderen Seite haben Unternehmen und Kreditinstitute Zugang zu Services, die die Effektivität und Effizienz des Kreditprozesses verbessern.

Die vollständige Studie ist auf der Website www.crifbuergel.de verfügbar